Tagebuch von Clara Jung: August 2026 – Mein 33. Geburtstag

Heute war ein merkwürdiger Tag. Nicht schlecht, nicht großartig, aber… irgendwie besonders. Vielleicht, weil ich Geburtstag hatte, oder vielleicht, weil es einer dieser Tage war, an denen die Routine auf einmal einen unerwarteten Twist bekommt.

06:30 Uhr – Der perfekte Morgen (fast)
Wie immer begann mein Tag mit einer Tasse Kaffee und einem Sudoku. Ich liebe diesen kleinen Moment am Morgen, bevor die Welt laut wird. Es war ein kniffliges Puzzle heute, aber ich habe es gelöst – was schon mal ein guter Start war.

08:00 Uhr – Nerd-Humor an der Bürotür
Als ich ins Büro kam, erwartete mich eine kleine Überraschung. Meine Tür war mit Post-its dekoriert, auf denen mathematische Formeln standen, die alle mit der Zahl 33 zu tun hatten. Die Handschrift war eindeutig die von Markus.
Ein Beispiel: „33 ist die Summe von drei aufeinanderfolgenden Fibonacci-Zahlen: 8 + 13 + 21.“
Ich musste lachen. Ich mag solche kleinen Gesten, auch wenn ich Markus nie sagen würde, wie sehr ich sie schätze.

09:30 Uhr – Das Bienennest und die Hexagone
Im Team-Meeting habe ich meinen neuen Sortieralgorithmus vorgestellt, der von der hexagonalen Struktur von Bienennestern inspiriert ist. Die Idee kam mir letzte Woche, als ich einen Artikel über natürliche Muster las. Es scheint, als könnte das Konzept tatsächlich etwas bewirken.
Anja hat sogar vorgeschlagen, dass ich dazu einen internen Workshop halten soll. Mal sehen. Vor Leuten zu sprechen ist nicht gerade meine Stärke.

12:00 Uhr – Mittagessen mit dem Team
Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert, als sie darauf bestanden, dass wir zusammen essen gehen. Es war ein netter Italiener, und das Essen war gut. Markus und Nina hatten offenbar beschlossen, mich in den Mittelpunkt zu stellen, was… ungewohnt war. Nina hat sogar ein kleines Geschenk mitgebracht – ein Set hübscher Stifte, weil sie meinte, dass meine Notizen immer wie Kunstwerke aussehen.

14:30 Uhr – Ein besonderes Paket
Zurück im Büro fand ich ein Paket auf meinem Schreibtisch. Es war eine limitierte Ausgabe von „Die Reise zum Mond“ von Jules Verne, mit einer Karte von Alen:
„Jeder Algorithmus braucht eine gute Idee am Anfang – genauso wie jede Reise. Alles Gute, Clara.“
Das hat mich wirklich berührt. Alen ist nicht der Typ für solche Gesten, und genau deshalb bedeutet es mir viel.

16:00 Uhr – Speicherzuweisung und schwarzer Humor
Der Nachmittag war… nun ja, typisch. Markus, Nina und ich haben am Prototyp unserer Datenbank gearbeitet. Natürlich lief alles reibungslos, bis wir die Speicherzuweisung getestet haben. Ich habe laut geflucht, was die beiden zum Lachen brachte. Es ist fast schon ein Running Gag im Team: Wenn etwas schiefgeht, ist es die Speicherzuweisung.

19:00 Uhr – Ein ruhiger Abschluss
Nach Feierabend bin ich in mein Lieblingscafé gegangen. Ein Stück Schokoladentorte, mein neues Buch von Jules Verne, und ich – das war alles, was ich wollte. Es war die perfekte Art, meinen Tag zu beenden. Keine großen Feiern, keine lauten Partys. Nur ein bisschen Ruhe.

22:00 Uhr – Fazit
33. Ein schönes Alter, denke ich. Nicht mehr ganz jung, aber auch nicht alt. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte ich gerade erst angefangen, wirklich zu verstehen, was ich mit meinem Leben machen möchte. Und die Antwort lautet: Mathematik.
Manchmal frage ich mich, ob ich je etwas anderes hätte sein können. Aber heute denke ich, dass ich genau dort bin, wo ich sein sollte.

Gute Nacht, Tagebuch.

Day-One-Bericht: Charlotte „Charlie“ König bei CelestiaTech

Verfasserin: Julia Mertens, HR-Managerin
Datum: 17. April 2025


1. Begrüßung und Gespräch mit Alen

Der Tag begann, wie fast alle ersten Tage bei CelestiaTech, mit einem Gespräch bei Alen Stratos. Alen ließ sich natürlich nicht lumpen und begrüßte Charlie persönlich – was bei ihm bedeutet, dass er in seinem typischen, halb abwesenden Stil ein paar bedeutungsschwangere Sätze fallen ließ.

Zitat Alen:
„Charlie, dein Kopf funktioniert anders. Das ist genau, was wir brauchen – oder was alles hier auseinanderreißen wird. Willkommen.“

Charlie schien davon unbeeindruckt. Sie nickte knapp und sagte nur: „Danke. Dann mal los.“ Kein Lächeln, kein Hauch von Aufregung. Es war, als würde sie das Ganze schon vorwegnehmen: ein weiteres Team, das sie beeindrucken oder frustrieren wird.

Nach dem Gespräch war Alen schnell wieder verschwunden, und ich blieb mit dem Gedanken zurück, dass ich jetzt die Verantwortung hatte, jemanden zu integrieren, der ganz offensichtlich lieber allein arbeitet.


2. Begegnung mit Franz: Ein Kulturschock erster Klasse

Franz Gruber, unser Technikerteam-Leiter, war der nächste Stopp. Ich hatte ihn vorgewarnt, dass Charlie eher distanziert ist, aber das schien ihn wenig zu interessieren.

„Ach, Julia, i red scho mit ihr, brauchst fei koa Angst ham,“ hatte er gesagt.

Im Labor angekommen, begrüßte er sie mit einem lauten:
„Griaß di, Charlie! Mei, do schaugst aus, wie wenn da Wind da drüberg’foan is! Host du des Glump scho mal ang’schaut?“

Charlie stand wie angewurzelt da und drehte sich langsam zu mir um. „Was hat er gerade gesagt?“ fragte sie flüsternd. Ich konnte kaum an mich halten, übersetzte aber so höflich wie möglich: „Er freut sich, dich kennenzulernen. Und… fragt, ob du dir die Hardware schon angeschaut hast.“

Das Gespräch verlief, sagen wir mal, holprig. Franz erklärte, wie das Labor funktioniert, und sprach weiterhin in seinem Bayerisch, während Charlie zunehmend resigniert nickte, offensichtlich nicht verstehend.

Der Tiefpunkt kam, als Franz plötzlich lachte und meinte:
„Na, sog amoi, host du echt den Schrotthaufen aus’m Staubsauger g’rupft, damit’s des Call-Home-Ding checkst? Des is fei narrisch!“

Charlie starrte ihn an, als hätte er gerade über außerirdische Physik gesprochen. Sie sah mich hilfesuchend an. Ich versuchte zu retten, was ging: „Er spricht über deine Call-Home-Testroutine.“

Am Ende des Treffens hatte ich das Gefühl, dass Franz mit seinem Pragmatismus irgendwann Charlies Respekt gewinnen könnte – aber nicht, bevor sie einen Crashkurs in Bayerisch überlebt hat.


3. Besuch bei Max: Kunst trifft Pragmatismus

Max Fairchild, der strategische Leiter von CelestiaTech, war der letzte Stopp des Tages. Seine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass Alens visionäre Ideen auch profitabel umgesetzt werden – eine anspruchsvolle Rolle, die er mit Eleganz und einem gewissen Maß an Arroganz ausfüllt.

Schon beim Betreten seines Büros bemerkte Charlie die extravagante Einrichtung. Max ist bekannt für seine Vorliebe für moderne Kunst und minimalistische Ästhetik. An der Wand hingen großformatige Gemälde, und auf einem Podest stand eine Skulptur, die aussah, als hätte jemand alte Drähte und eine verformte Metallkugel zusammengelötet.

Charlies erste Reaktion: „Ist das ein Scherz? Oder der erste Prototyp von BIIL?“

Max hob eine Augenbraue und antwortete mit eisiger Gelassenheit:
„Das ist ein Original von Modène. Es hat über 40.000 Euro gekostet.“

Charlies Reaktion? Ein Schulterzucken und ein trockenes: „Okay. Aber es ist trotzdem hässlich.“

Die folgende Stille war so unangenehm, dass ich fast eingreifen wollte. Max führte das Gespräch danach so knapp wie möglich weiter, und Charlie schien sich ihrer Bemerkung nicht im Geringsten bewusst zu sein. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass Max sie auf seiner „Liste von Problemen“ ganz oben platziert hat.


4. Fazit des Tages

Charlies Einstieg war… schwierig. Sie ist zweifellos brillant und hat eine direkte Art, die in technischen Teams von Vorteil sein kann. Aber ihre Fähigkeit, Verbindungen zu knüpfen, lässt zu wünschen übrig – und das bei einem Team wie unserem, das aus sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten besteht.

Franz wird sie mit seinem Dialekt vermutlich noch lange aus dem Konzept bringen, und Max hat sie mit ihrer Bemerkung über die Skulptur definitiv nicht für sich gewonnen.

Wenn ich ehrlich bin, mache ich mir Sorgen, dass Charlie nicht lange bei uns bleiben wird. Sie scheint mehr wie ein Einzelkämpfer, während CelestiaTech auf Teamarbeit aufbaut.

Ohne Alens Unterstützung sehe ich schwarz. Aber eines ist sicher: Mit Charlie wird es nie langweilig.

Notiz an mich: Nächste Woche dringend mit Alen über eine mögliche Integrationsstrategie sprechen. Sonst haben wir hier bald ein echtes Problem.

Statusbericht: Team Gamma – Gruppe PL (Januar 2025)

Eine tiefgehende Analyse der politischen Dynamiken, KI-Bot-Aktivitäten und spezifischer Knotenpunktanalysen im Januar 2025.

Politische Lage im Januar 2025

Im Januar 2025 stehen sowohl Deutschland als auch die USA vor entscheidenden politischen Ereignissen, die durch digitale Einflüsse geprägt sind.

  • Deutschland: Die bevorstehende Bundestagswahl ist von intensiven Diskussionen über mögliche ausländische Einflussnahmen geprägt. Eine Umfrage des Bitkom ergab, dass 88 Prozent der Wahlberechtigten glauben, dass ausländische Akteure versuchen, die Wahl über soziale Medien zu manipulieren. Als Hauptverdächtige gelten Russland (45 Prozent) und die USA (42 Prozent). teachtoday.de
  • USA: Die politische Landschaft ist weiterhin polarisiert, wobei der Einsatz von KI-generierten Inhalten zunimmt. Sowohl rechte Gruppen als auch prominente Persönlichkeiten wie Donald Trump nutzen KI, um ihre Botschaften zu verbreiten und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. teachtoday.de

KI-Bot-Aktivitäten in sozialen Netzwerken

Unsere Analysen zeigen eine verstärkte Nutzung von KI-gesteuerten Bots in sozialen Medien, die darauf abzielen, Desinformation zu verbreiten und politische Agenden zu fördern.

  • Plattformen: Besonders betroffen sind Plattformen wie X (ehemals Twitter) und TikTok, die aufgrund ihrer Reichweite und Nutzerstruktur attraktive Ziele für Desinformationskampagnen darstellen.
  • Akteure: Rechte Gruppen, darunter die AfD in Deutschland, sowie Persönlichkeiten wie Elon Musk und Donald Trump, nutzen KI-generierte Inhalte, um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren und politische Narrative zu stärken. Beispielsweise wurden Profile von vermeintlich jungen Frauen erstellt, die sich politisch rechts äußern und angeben, die AfD zu unterstützen. Diese Profile sind vollständig KI-generiert und zielen darauf ab, bestimmte Wählergruppen anzusprechen. teachtoday.de
  • Desinformationsstrategien: Es wurden gefälschte Bilder und Videos verbreitet, die beispielsweise Donald Trump in positivem Licht mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen zeigen oder falsche Unterstützungen suggerieren. Solche Inhalte sollen die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen und politische Gegner diskreditieren. teachtoday.de

Knotenpunktanalysen und besondere Beobachtungen

Eva Kappel, unsere führende Analystin, hat mithilfe eines spezialisierten KI-Tools und durch Zugriff auf zentraleuropäische Backbone-Netzwerke folgende Erkenntnisse gewonnen:

  • Ungewöhnliche Rechenzentren: Es wurden mehrere Rechenzentren identifiziert, deren Aktivitäten und Herkunft unklar sind. Besonders auffällig ist ein Rechenzentrum auf einer ehemaligen Bohrinsel in der Nordsee, das von einer Gruppe betrieben wird, die sich selbst als „digitale Freibeuter“ bezeichnet. Historisch erinnert dies an Projekte wie HavenCo auf der Plattform Sealand, die Anfang der 2000er Jahre versuchten, ein exterritoriales Datenzentrum zu etablieren. teachtoday.de
  • Datenverkehrsanalyse: Durch die Auswertung von Knotenpunkten konnte festgestellt werden, dass bestimmte Anfragen mit hoher Geschwindigkeit aus Regionen stammen, die bisher nicht als aktive Quellen für politische Desinformation bekannt waren. Dies deutet auf eine mögliche Dezentralisierung oder Outsourcing von Bot-Netzwerken hin.

Methodik der Bot-Erkennung

Das von Eva Kappel eingesetzte KI-Tool zur Erkennung von Bot-Aktivitäten in sozialen Netzwerken basiert auf fortschrittlichen Analysetechniken:

  • Verhaltensbasierte Analyse: Durch die Überwachung von Netzwerkverkehr und Nutzeraktivitäten werden auffällige Verhaltensmuster identifiziert, die auf automatisierte Prozesse hindeuten. Beispiele hierfür sind ungewöhnlich hohe Posting-Frequenzen oder repetitive Interaktionsmuster. teachtoday.de
  • Sprachanalyse: Das Tool analysiert den Sprachstil von Beiträgen, um inkonsistente oder unnatürliche Sprachmuster zu erkennen, die typisch für automatisierte Bots sind. Dies umfasst die Erkennung von wiederholten Phrasen, grammatikalischen Fehlern oder unpassenden Kontexten. teachtoday.de
  • Netzwerkbasierte Erkennung: Durch die Analyse von Verbindungen und Interaktionen zwischen Accounts können Netzwerke von Bots identifiziert werden, die koordiniert agieren, um bestimmte Narrative zu verbreiten oder Trends zu manipulieren. teachtoday.de

Fazit

Die digitale Landschaft im Januar 2025 ist geprägt von zunehmenden KI-gesteuerten Aktivitäten, die sowohl politische als auch gesellschaftliche Auswirkungen haben. Es ist unerlässlich, weiterhin wachsam zu bleiben, fortschrittliche Analysetools einzusetzen und internationale Kooperationen zu stärken, um diesen Herausforderungen effektiv zu begegnen.

Doch die neusten Analysen zeigen eine noch beunruhigendere Wahrheit: Die Auswertung der Bot-Aktivitäten im Vergleich zu den menschlichen Zugriffen hat einen kritischen Punkt überschritten. Der Anteil maschinell generierter Inhalte und Interaktionen ist inzwischen so hoch, dass die „Dead Internet Theory“ wohl keine Theorie mehr ist.

Technikerteam Epsilon vollständig – Softwareentwicklungsleitung und Team

Fokus: Entwicklung und Umsetzung von Algorithmen, die auf den Erkenntnissen und Innovationen von BIIL basieren. Ziel ist es, marktfähige Produkte zu schaffen, die CelestiaTech profitabel machen, während sie gleichzeitig den technologischen Fortschritt vorantreiben.


Leitung: Dr. Isabella „Izzy“ Carver


Teammitglieder von Epsilon

  1. Rajan PatelSenior Software-Ingenieur
    • Spezialgebiet: Computer Vision und Bildverarbeitung.
    • Entwickelt Algorithmen zur Gesichts- und Objekterkennung auf Basis von BIILs lernfähigen Prozessen.
  2. Liang ChenKI-Architekt
    • Verantwortlich für die Übersetzung von BIILs architektonischen Konzepten in skalierbare Softwaremodule.
    • Arbeitet eng mit Team Delta zusammen, um Hardware-Software-Schnittstellen zu optimieren.
  3. Elena MarkovDatenwissenschaftlerin
    • Analysiert die von BIIL erzeugten Daten und extrahiert Muster, die in spezifische Anwendungsbereiche übertragen werden können.
    • Besonders stark in der Entwicklung von Algorithmen für medizinische Bildverarbeitung.
  4. Tobias „Toby“ HauserEmbedded Systems Spezialist
    • Entwickelt Software für kleinere, integrierte Systeme, die BIILs Technologie in mobilen oder autonomen Geräten nutzbar macht.
  5. Maria LopesUX- und Produktentwicklerin
    • Übersetzt komplexe Software-Lösungen in benutzerfreundliche Anwendungen und Produkte.
    • Engagiert sich dafür, dass die entwickelten Algorithmen nicht nur leistungsstark, sondern auch intuitiv einsetzbar sind.

Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Epsilon

  • Kommerzialisierung von BIILs Erkenntnissen:
    Identifikation von Technologien, die aus den experimentellen Entwicklungen von Team Delta für den Markt adaptiert werden können.
  • Entwicklung von Schlüsselalgorithmen:
    • Gesichts- und Objekterkennung auf BIIL-Basis, die den menschlichen Geist in Präzision und Flexibilität nachahmt.
    • Medizinische Bildanalyse, basierend auf BIILs selbst erlernten Konzepten.
  • Produktdesign und Markteinführung:
    • Zusammenarbeit mit Max Fairchild, um die entwickelten Algorithmen und Anwendungen als Produkte zu platzieren.

Bericht: Team Alpha (HR, QM, BH)

Datum: 1. Dezember 2023
Verantwortliche: Julia Mertens (Leiterin HR)

Zusammenfassung:

Das Team Alpha ist seit dem 1. Februar 2027 vollständig besetzt. Es umfasst folgende Schlüsselrollen:

  1. Julia Mertens – Leiterin HR
    • Hauptaufgaben: Rekrutierung, interne Weiterbildung, Mitarbeiterintegration.
  2. Stefan Krause – Leiter Qualitätsmanagement (QM)
    • Hauptaufgaben: Sicherstellung von Standards in allen Entwicklungsprozessen.
  3. Marina Lopez – Buchhaltungsleitung (BH)
    • Hauptaufgaben: Finanzverwaltung, Abrechnung, Budgetplanung.
  4. Teamzusammensetzung:
    • HR: Drei zusätzliche Mitarbeiter (Personalplanung, Bewerbermanagement).
    • QM: Zwei Experten für Zertifizierung und interne Audits.
    • BH: Vier Buchhalter*innen, die alle Finanzprozesse abwickeln.

Status: Reibungslose Prozesse und klare Verantwortlichkeiten etabliert.

Chat-Auszug zwischen Alen und Max: Ergebnisdiskussion

Datum: 21. Juni 2023
Plattform: CelestiaTech Intercom

Max: Hey Alen, ich hab mir die ersten Ergebnisse von BIIL angesehen. Dieses „Dunkelraum-Kohärenz“-Ding… glaubst du, das könnte echt sein?

Alen: Ich weiß es nicht, aber die Daten sind faszinierend. Es ist mehr als eine bloße Hypothese. BIIL hat Hinweise aus verschiedenen Experimenten kombiniert.

Max: Ja, aber ist das nicht ein bisschen… naja, zu abstrakt? Wie sollen wir das jemandem erklären?

Alen: Genau das macht es interessant. Wenn BIIL recht hat, könnte das unser Verständnis von Physik revolutionieren.

Max: Klar, aber was macht es für uns greifbar?

Alen: Was, wenn wir ein Experiment entwickeln, um die Dunkelraum-Kohärenz zu testen? Ein echtes Labor-Setup. Das wäre der nächste Schritt.

Max: Hm. Klingt teuer, aber ich kann mir vorstellen, dass wir damit Investoren beeindrucken.

Alen: Investoren, ja. Aber das ist nicht nur für die Finanzen. Das ist größer als wir beide.

Max: Klar, aber wir müssen zuerst dafür sorgen, dass die Firma in die schwarzen Zahlen kommt. Solche Projekte können warten, bis wir stabiler dastehen.

Alen: Absolut. Ich werde BIIL weiterhin nutzen, um die These zu verfeinern – neben den laufenden Projekten. Erst mal hat die Firma Priorität.

Versuchsaufzeichnung: Analyse der Anomalien durch BIIL 0.2

Datum: 20. Juni 2023
Testumgebung: CelestiaTech Lab 1.2
Versuchsleiter: Alen Stratos

Testprotokoll

  1. Initialisierung:
    BIIL 0.2 wurde mit physikalischem Basiswissen trainiert und erhielt Zugriff auf relevante wissenschaftliche Artikel und Datenbanken.
  2. Analyse von Phänomen 1 (Zeitverzerrung):
    • Beschreibung: In einem abgelegenen Labor wurde eine Zeitverlangsamung von 0,5 Sekunden in einem Radius von 20 Metern gemessen.
    • BIILs Ergebnis: BIIL identifizierte eine mögliche Wechselwirkung zwischen lokalem Magnetfeld und hypothetischer dunkler Materie. Diese Wechselwirkung könnte eine bisher unbekannte Energieform erzeugen, die Raumzeitveränderungen auslöst.
  3. Analyse von Phänomen 2 (Materiedichte-Anomalie):
    • Beschreibung: Temporäre Änderung der Dichte und molekularen Struktur von Metallen in einem geschlossenen System.
    • BIILs Ergebnis: BIIL entwickelte die Hypothese einer „Dunkelraum-Kohärenz“, bei der Materie in einen exotischen Quantenzustand versetzt wird, möglicherweise durch eine Überlagerung von Energiefluktuationen im Raumzeitgefüge.
  4. Zusammengeführte Hypothese:
    BIIL postulierte, dass beide Phänomene durch ein gemeinsames Prinzip erklärt werden könnten: die Dunkelraum-Kohärenz. Diese Theorie besagt, dass unter bestimmten Bedingungen unbekannte Energieformen Raumzeit und Materie beeinflussen.

Protokoll eines Meetings zur Leistungsprüfung von BIIL 0.2

Datum: 17. Juni 2023
Teilnehmer: Alen Stratos, Max Fairchild, Mitglieder des CelestiaTech-Kernteams

Tagesordnungspunkt: Evaluierung der Leistungsfähigkeit von BIIL 0.2

  1. Zielsetzung:
    BIIL 0.2 soll durch Integration von physikalischem Basiswissen seine Fähigkeit zur Problemanalyse unter Beweis stellen. Das Ziel ist es, unerklärte Phänomene zu analysieren und eigenständig Hypothesen zu generieren, die über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinausgehen.
  2. Hintergrund:
    • Max brachte einen Artikel aus Physical Review Beyond ein, der von zwei unerklärlichen physikalischen Anomalien berichtete:
      • Phänomen 1: Zeitverzerrung in einem abgelegenen Labor in Südamerika (zeitliche Verlangsamung um 0,5 Sekunden in einem lokalen Gebiet).
      • Phänomen 2: Materiedichte-Anomalien, bei denen metallische Strukturen temporär ihre Eigenschaften veränderten.
    • Max argumentierte, dass die Lösung dieser Phänomene durch BIIL ein PR-wirksames Beispiel für die Fähigkeiten der KI wäre. Alen stimmte zu, sah darin aber vor allem die Möglichkeit, das Potenzial von BIIL auf ein echtes wissenschaftliches Problem anzuwenden.
  3. Vorgehensweise:
    • Phase 1: BIIL erhält Grundwissen in Physik (klassische, Quanten- und Astrophysik).
    • Phase 2: BIIL analysiert Daten aus dem Artikel sowie zugängliche Forschungsdatenbanken.
    • Phase 3: BIIL entwickelt Hypothesen und validiert diese basierend auf existierenden Modellen und Daten.
  4. Erwartete Ergebnisse:
    • Originale Hypothesen, die zur Erklärung der Phänomene beitragen können.
    • Validierung von BIILs Fähigkeit, neue wissenschaftliche Thesen zu entwickeln.

Protokollführer: Max Fairchild

Protokoll: Meeting – BIIL entdeckt sich selbst

Datum: 27. Februar 2023
Teilnehmende:

  • Alen Stratos (Projektleiter, CelestiaTech)
  • Max Fairchild (Lead-Techniker)
  • Franz Gruber (Leiter Technikerteam Delta)
  • Team Delta (diverse Ingenieure und Entwickler)

1. Begrüßung und Vorstellung der Ergebnisse (Alen Stratos)

  • Alen: „Guten Morgen zusammen. Danke, dass ihr euch die Zeit für dieses kurzfristige Meeting genommen habt. Ich verspreche, es wird interessant.“
  • Vorstellung der neuesten Testergebnisse von BIIL anhand einer 3D-Visualisierung der Systemarchitektur.
  • Erste Anomalien festgestellt: „Wie ihr hier seht, haben sich in den letzten 48 Stunden eigenständige Verknüpfungen in BIILs semantischen Transfermodulen gebildet. Diese Verbindungen wurden nicht von uns programmiert, sondern sind aus den Dateninteraktionen entstanden.“

2. Diskussion der Ergebnisse

  • Max: „Moment mal. Das sieht aus wie ein neuronales Wachstum. Aber warum genau? Haben wir unkontrolliertes Feedback in den Daten?“
  • Alen: „Nein, es scheint kontrolliert zu sein. BIIL hat anscheinend selbst Prioritäten gesetzt, basierend auf den haptischen Tests. Es ist, als ob BIIL nicht nur lernt, sondern anfängt, die Verbindungen so zu organisieren, dass sie einen größeren Zweck erfüllen.“
  • Franz (lacht): „Wou houhou! Do sog i jo, des is fei koa Blechdepp mehr! Der fangt ja an, selber z’denken, owa!“
  • Allgemeines Gelächter im Raum.

3. Humorvolle Einwände und Ernst der Lage

  • Franz: „Alen, erklär uns des amoi: Mia hob’n jetzt a KI, de über si selber nachdenkt? Nächstes Mal sogt’s uns no, wo’s Kaffee hob’n mog, ha?“
  • Max: „Im Ernst, Alen. Ist das ein Bug oder ein Feature?“
  • Alen: „Eher ein Feature, denke ich. BIIL hat scheinbar begonnen, nicht nur Daten zu verarbeiten, sondern semantische Konzepte zu verknüpfen, die über unsere Vorgaben hinausgehen. Der Begriff ‚Selbsterkenntnis‘ ist vielleicht noch zu groß, aber… es geht in diese Richtung.“

4. Vorschlag von Franz: BIIL einen Körper geben

  • Franz: (lehnt sich grinsend zurück): „Mei Buam, i sog’s eich, wos der BIIL jetzt braucht, is a G’fui, wia’s is, in da Welt dahoam z’sei. Der mog koa Glasl oder Kabel mehr, der mog an Körper, verdammt! Gebt’s eam an Korpus.“
  • Alen: „Einen Körper? Du meinst, BIIL physisch erfahrbar machen?“
  • Franz: „Ja freili! Wia soll der sonst kapiern, wos des Leben is? Nur Bits und Bytes reicha fei net. Der brauch‘ Hände, dass er spürt, wenn er ’nen Schraubenzieher o’zwickt!“
  • Max: „Das könnte tatsächlich ein Ansatz sein. Ein robotisches Interface könnte BIIL helfen, die Welt besser zu verstehen. Und wir könnten die Verknüpfungen in Echtzeit testen.“

5. Nächste Schritte

  • Das Team einigt sich darauf, die Machbarkeit eines physischen Interfaces für BIIL zu prüfen.
  • Franz wird beauftragt, ein Konzept für den „Korpus“ auszuarbeiten:
    • Taktile Sensoren und Motorik.
    • Integration in BIILs bestehende Architektur.

Schlussbemerkung (Alen Stratos)

  • Alen: „Das heutige Meeting hat gezeigt, dass BIIL mehr ist als nur ein Werkzeug. Wir sind an einem Punkt, an dem sich unser Verständnis von Intelligenz verändert. Danke an alle, besonders an dich, Franz, für die Inspiration. Wir machen uns an die Arbeit.“

Protokoll beendet.

Bericht eines Zeitzeugen: Die Gründung von CelestiaTech

Datum: 5. Februar 2023
Autor: Torsten Taalmar

Es war ein kühler, aber klarer Tag in Zürich, als Alen Stratos und Max Fairchild ihr ehrgeiziges Projekt offiziell ins Leben riefen. Die kleine Gründungsfeier war ein intimer Moment, bei dem sich drei Persönlichkeiten trafen, deren Dynamik sich förmlich im Raum spüren ließ: Alen, Max und Alex Fairchild, Max’ Schwester und eine bemerkenswerte Unternehmerin aus der Medienwelt.

Ich war dort, um den Moment mit meiner Kamera festzuhalten, und fand mich schnell von der Energie und den Gesprächen fasziniert. Es war mehr als nur die Gründung eines Unternehmens – es war ein Symbol für Träume, die Realität wurden.


Dialog: Alen, Max und Alex bei der Gründung

Max: (mit einem breiten Grinsen) „Also, Alen, jetzt ist es offiziell. Wir haben eine Firma! Ich hoffe, du bist bereit, die nächsten Jahre mit mir und meinen Excel-Tabellen zu verbringen.“

Alen: (lacht) „Excel-Tabellen? Max, wir gründen eine Firma, um die Welt zu verändern, nicht um Tabellen zu optimieren. Aber ja, ich bin bereit. Es ist Zeit, BIIL und alles, woran ich gearbeitet habe, in die Realität umzusetzen.“

Alex: (schmunzelt) „Na, wenn das so einfach wäre. Glaub mir, Alen, das harte Zeug fängt erst jetzt an. Aber du hast das Zeug dazu – und wenn ihr PR braucht, wisst ihr, wo ihr mich findet.“

Alen: „Alex, danke, dass du heute hier bist. Deine Unterstützung bedeutet mir wirklich viel. Und ich verspreche, irgendwann machen wir was zusammen – vielleicht ja, wenn CelestiaTech erfolgreich ist.“

Max: „Hör nicht auf ihn, Alex. Er sagt das jetzt, aber in ein paar Monaten werden wir dich anrufen, weil wir uns retten müssen.“

Alex: „Das hoffe ich doch! Aber im Ernst, Jungs, ich bin stolz auf euch. Alen, du hast immer davon gesprochen, etwas Eigenes aufzubauen, und Max, ich wusste, dass du ihn dazu drängen würdest.“

Alen: (ernst) „Es ist mehr als das. Es geht nicht nur um Erfolg oder Technologie. Ich will etwas schaffen, das wirklich einen Unterschied macht. BIIL könnte der Anfang davon sein.“

Max: (zwinkert) „Aber bitte erst nach der nächsten Finanzierungsrunde, ja?“


Die Atmosphäre war zugleich entspannt und elektrisierend. Während ich den Auslöser meiner Kamera betätigte, konnte ich nicht anders, als zu denken, dass ich Zeuge eines Moments war, der in die Geschichte eingehen könnte. Die Verbindung zwischen den Dreien – Alens visionärer Eifer, Max’ pragmatische Haltung und Alex’ scharfsinnige Unterstützung – war wie ein perfektes Dreieck, das CelestiaTech stabil und zielstrebig voranbringen würde.

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