Wow, was für ein Tag. Ich dachte wirklich, ich wäre in der Klemme. Meine Arbeit für „Einführung in die Algorithmik“ ist vollkommen ausgeufert. Eigentlich wollte ich nur die Effizienz verschiedener Sortieralgorithmen analysieren, aber ehe ich mich versah, hatte ich eine 50-seitige Abhandlung vor mir liegen. Es fühlte sich an, als hätte ich eine Doktorarbeit statt einer Semesterarbeit geschrieben. Also habe ich einen Termin mit meinem Prof vereinbart, voller Nervosität, dass ich irgendwie was falsch gemacht habe.
Ich betrat sein Büro mit zittrigen Knien, erwartete eine Standpauke oder zumindest die Anweisung, meine Arbeit stark zu kürzen. Aber dann geschah das Unfassbare. Er sah sich meine Arbeit an und war… beeindruckt. Unglaublich, oder?
„Das ist herausragende Arbeit, Alen“, sagte er. Ich konnte meinen Ohren kaum trauen. Er meinte sogar, ich sollte darüber nachdenken, diese Arbeit in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen. Ich war sprachlos.
Dieser Moment hat meine Perspektive komplett verändert. Die Selbstzweifel, die mich geplagt haben, sind wie weggeblasen. Ich fühle mich, als hätte ich ein neues Level erreicht, ein Level, von dem ich nicht mal wusste, dass es existiert.
Also, Leute, manchmal überrascht ihr euch selbst. Manchmal ist das, was ihr für eure Schwäche haltet, in Wahrheit eure größte Stärke.
Zum Glück hatte ich heute sowieso schon ein Treffen mit Max geplant. Ich hab ihm kurz geschrieben und vorgeschlagen, dass wir unser Kaffee-Date zu einem Bier-Marathon upgraden müssen. Seine Antwort? „Klar, Alter, bin dabei!“ Jetzt muss ich also los, wir haben was zu feiern!