Aus den Aufzeichnungen von Maximilian ‚Max‘ Fairchild – Franz und das Bewerbungsgespräch vor CelestiaTech
Noch bevor CelestiaTech offiziell gegründet wurde, standen Max und ich vor einer großen Herausforderung: Wir brauchten jemanden, der die Hardwareentwicklung übernehmen konnte. BIIL war damals nicht viel mehr als eine Idee, eine Ansammlung von Konzepten und Skizzen. Wenn wir jemals eine physische Präsenz für BIIL entwickeln wollten, brauchten wir jemanden, der Hardware nicht nur verstand, sondern meisterhaft beherrschte.
Die Suche führte uns schließlich zu Franz.
Ein chaotischer Anfang: Die Suche nach einem Techniker
Es war Anfang 2022. Max und ich hatten bereits damit begonnen, uns auf die Gründung von CelestiaTech vorzubereiten. Doch ohne das richtige Team würden wir nicht weit kommen.
Wir hatten dutzende Bewerbungen durchgesehen, doch niemand hatte die richtige Mischung aus Expertise und Praxiserfahrung. Bis zu diesem einen Tag, als Max mich mit einem Ausdruck in der Hand ansprach.
Max:
„Alen, du musst das hier lesen.“
Alen:
„Was ist das?“
Max:
„Die verrückteste Bewerbung, die ich je gesehen habe.“
Es war ein handgeschriebener Brief, eingescannt und über einen Google-Drive-Link verschickt.
Die Bewerbung von Franz (Auszug)
„Seavas! I bin da Franz, und wenn’s um Sensorik und Miniaturisierung geht, gibt’s koan Besseren als mi. Hob mehr Hardware-Projekte gmacht, als a Kuh Milch gibt, und i bin bereit, euer Zeug auf’s nächste Level zu bringen. A Team leite? Mei, des mach ma scho! Gfrei mi auf a Antwort!“
Max konnte vor Lachen kaum an sich halten. Ich war skeptisch, aber auch neugierig. Wir beschlossen, ihn zu einem Gespräch einzuladen.
Das Vorstellungsgespräch
Das erste Gespräch mit Franz war… ein Erlebnis. Wir hatten ihn per Zoom eingeladen, und schon nach wenigen Minuten war klar, dass er technisch ein absolutes Genie war. Sein Dialekt jedoch war so stark, dass ich mehrfach nachfragen musste, um ihn zu verstehen.
Franz:
„Hob für mei letzts Projekt Sensor’n ba’t, de warn so kloan, dass ma sie ned amoi gscheit ausbessern konnt, weil koana a Lupe ghabt hod. Und die hob’n trotzdem funktioniert!“
Max schien ihn zu verstehen – irgendwie. Ich notierte mir alles so gut ich konnte.
Doch es war nicht nur seine Kompetenz, die beeindruckte. Franz hatte eine Begeisterung für Technik, die ansteckend war. Er sprach über Sensoren, als wären sie Kunstwerke, und über Miniaturisierung, als wäre sie eine persönliche Herausforderung, die er immer gewinnen würde.
Warum wir uns für Franz entschieden
Am Ende des Gesprächs war klar, dass Franz genau der Richtige war. Er war chaotisch, eigenwillig und voller Leidenschaft – und genau das brauchten wir.
Max:
„Alen, ich weiß, was du denkst. Aber wir brauchen ihn. Niemand wird BIIL so bauen können wie er.“
Alen:
„Ich stimme dir zu. Aber wir müssen sicherstellen, dass das Team mit seinem… Stil klarkommt.“
Max:
„Sein Stil ist genial. Wir kriegen das hin.“
Ein erster Schritt Richtung CelestiaTech
Franz war offiziell unser erster Mitarbeiter – bevor wir überhaupt offiziell gegründet hatten. Er wurde die treibende Kraft hinter der Hardwareentwicklung, und seine Expertise in Sensorik und Miniaturisierung hat BIIL von einer Idee zu einer greifbaren Realität gemacht.
Max beschreibt ihn heute so:
Max:
„Franz war wie ein alter Dieselmotor. Ein bisschen laut, ein bisschen ungeschliffen, aber unglaublich kraftvoll und zuverlässig.“